Wir über uns


Wir sind eigentlich eine ganz normale Familie. Unser Zuhause liegt am Fuße der Schwäbischen Alb. Warum Bekannte gelegentlich etwas über unseren Hausstand schmunzeln, ist uns aber schon klar: Hunde, Pferde, Kaninchen und gleich ein paar „Vögel“ leben mit uns.

Besonders die weiblichen Familienmitglieder können sich ein Dasein ohne HUND gar nicht vorstellen. Und das hat wohl tiefere Wurzeln. Vor rund 14 000 Jahren begann die Domestikation des heutigen Hundes. Schon damals waren es vor allem Frauen (und nicht nur die Jäger!), die den treuen Begleiter vom Welpenalter an mit aufzogen, seine Wärme nutzten und seine Instinkte schätzten. Das ist überliefert.

Im Alter von sechs Jahren bekam ich meinen ersten eigenen Hund. Der schönste Tag in meinem Kinderleben. Es war ein  kleiner Wolfspitz-Mischling, der mich – wie ich später bemerkte - im Tierheim etwas hinters Licht geführt hatte. Dort hielt er seine Rute gesenkt, was ich als Kind hübsch und elegant fand. Zuhause angelangt, kringelte sich die flauschige Fahne beinahe schon ferkelartig über den Rücken. Das Zeichen neuen Lebensmutes sei „Stups“ im Nachhinein verziehen. Wir verbrachten  gemeinsam wunderschöne Jahre.


Zwei weitere Mischlinge größeren Stockmaßes folgten im Lauf der Jahre. Sie begleiteten mich viele hunderte Kilometer zu Fuß und zu Pferde.

Den ersten rassereinen Hund – unsere Border Collie Hündin Jamie Lee – nahm meine  Familie im Jahr 2006 als Welpe zu sich. Die Kinder waren damals acht und zehn Jahre alt, also schon in einem etwas „vernünftigeren“ Alter.
 Meine Tochter zählt mit ihren heute 13 Jahren zur engagierten Agility-Fraktion. Sie hat mit Jaimie erfolgreich die Begleithunde-Prüfung absolviert und lernt – dank eines sehr guten Vereins in der Nähe – verantwortungsbewusst mit dem Tier umzugehen. Seit Mitte 2009 startet sie erfolgreich im A1 bei Turnieren.

 

Ich hingegen bin (gerne) die Futtermeisterin, die „Unter-der-Woche-Spaziergängerin“ und Aufpasserin.

Auch auf Ausstellungen sind wir präsent.

Mein Mann und ich sind in der glücklichen Lage, Job-Sharing machen zu können.  Einer ist immer für die Familie da. Natürlich spielt auch meine Mutter eine wichtige Rolle! Dank ihr sind Zwei- und Vierbeiner auch dann bestens versorgt, wenn die Eltern arbeiten. Ach ja: Unser  zweite Hund, der in den Augen meines Mannes keiner ist, repräsentiert die Rasse der Chihuahuas. Kate Mary Lee  hat den Laden gut im Griff, sichert sich die besten Schlafplätze (wo wohl?!) und glaubt, selbst Bernhardiner in die Flucht schlagen zu können. Sie gehört meiner Tochter und ist ein guter Babysitter, wenn der Jüngste nicht allein ins Bett möchte. Also hat sie doch eine Daseinsberechtigung!

Vor kurzem haben wir uns überdies einen Traum erfüllt und ein Haus „jenseits der Zivilisation“ erstanden (ganz so einsam ist es nun auch wieder nicht…). Dort, am idyllischen Sommerberg, haben wir in 2009 zum ersten Mal selbst Border Collies gezüchtet. Meine Neuzüchterprüfung habe ich Ende 2008 erfolgreich bestanden. Bei Züchter-Seminaren bilde ich mich kontinuierlich weiter. Aus dem A-Wurf haben wir die Hündin Amber behalten.

Wir gehören dem Club für Britische Hütehunde an. Unser Zwingername "From the Beloved Summer Mountain" ist international geschützt.